In Gedenken an Plasser Ferdinand
„Unsere Leben sind voller Schatten.
Schatten, über die wir nicht springen können.
Es sind die langen Schatten der Vergangenheit, die uns immer wieder einholen."
Am 11. Juli 2010 hat die große Dunkelheit unseren Ferdinand Plasser im dreiundsiebzigsten Lebensjahr endgültig eingeholt. Zu schnell kam das Ende, selbst für ihn überraschend und umso schmerzlicher für seine Familie.
Ferdinand hat gerne von sich und seinen unzähligen und herausragenden Tenniserfolgen erzählt und wir hörten im gerne zu. Er war stolz auf die eigenen Leistungen im Tennis und trotzdem blieb er immer bescheiden. Bei jeder Meisterschaft war er voller Begeisterung dabei, als Spieler genauso, wie als Zuseher. Doch trotz seines Ehrgeizes, war er auch ein guter Verlierer und für uns alle immer ein Vorbild am Platz. So sehr er auch mit dem Tennissport verbunden war, seine Familie kam für ihn immer an erster Stelle.

In den TC Gmunden wurde mit Ferdls Tod eine Lücke gerissen, die nie mehr ausgefüllt werden kann. Mit seinem Engagement für die Senioren und seinem unermüdlicher Einsatz bei der Instandhaltung der Anlage ging er uns beispielhaft voran.
Nun ist er fort.
Vielleicht aber ist der Tod nicht Dunkelheit.
Vielleicht ist das Sterben endlich der Moment, in dem wir doch über unsere Schatten springen.
Wenn es so ist, liegt die Hoffnung nahe, dass unser Ferdl jetzt im Licht ist.
Wir wünschen es ihm.
die Mitglieder und der Vorstand des TC Gmunden
Aktualisiert ( Freitag, den 16. Juli 2010 um 07:08 Uhr )



